Breiter Konsens für mehr Vorsorge bei Extremwetter.

Verbandsgemeinderat Asbach hat dem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU und FDP einstimmig zugestimmt.

Damit wird die Verbandsgemeindeverwaltung um Bürgermeister Michael Christ beauftragt, das bestehende Notfall- und Schutzkonzept der Verbandsgemeinde gezielt um den Baustein Hitzeschutz und Prävention zu erweitern.

Die Verbandsgemeinde Asbach ist für Krisenszenarien wie Energiemangellagen oder Stromausfälle bereits gut gerüstet. Das bestehende Sicherheitskonzept greift auf wertvolle Erfahrungen aus der Corona-Pandemie, der Ahrtalkatastrophe sowie den Energiesparmaßnahmen der vergangenen Jahre zurück. Angesichts von Sommertemperaturen, die immer häufiger an die 40-Grad-Marke reichen, werden nun auch die Risiken anhaltender Hitzeperioden systematisch in die Vorsorge der Verbandsgemeinde integriert.


„Der Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger vor extremen Wetterereignissen ist eine der vordringlichsten Aufgaben kommunaler Daseinsvorsorge. Es ist vorausschauend und richtig, dass die Verbandsgemeinde Asbach hier frühzeitig handelt und bestehende Strukturen pragmatisch anpasst“, betont der CDU-Fraktionsvorsitzende im Verbandsgemeinderat, Jürgen Schmied, MdL.


Fokus auf Schulen, öffentliche Gebäude und Trinkwasserversorgung

Extrem hohe Temperaturen bringen erhebliche Herausforderungen für den Alltag der Bürgerinnen und Bürger sowie den Schulbetrieb mit sich. Mit dem Beschluss fließen die Erkenntnisse aus den Hitzeerfahrungen der letzten Jahre direkt in künftige Infrastrukturprojekte ein. Dies betrifft insbesondere den anstehenden Neubau der Grundschulturnhallen sowie die geplante Modernisierung weiterer öffentlicher Gebäude im Asbacher Land.


Alexander Buda, Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion, unterstreicht die praktische Bedeutung der Maßnahme: „Hitzeschutz fängt bei der täglichen Infrastruktur an. Indem wir Aspekte wie Beschattung, moderne Gebäudekühlung und den Erhalt der Trinkwassersicherheit direkt in Bau- und Sanierungsvorhaben einplanen, schaffen wir einen echten Mehrwert für Schulen, Kitas und öffentliche Einrichtungen.“


Parallel dazu prüft die Verwaltung, welche staatlichen Fördermittel für entsprechende Hitzeschutz- und Anpassungsmaßnahmen in Anspruch genommen werden können. Darüber hinaus werden auch medizinische Erkenntnisse und Aspekte der Trinkwassersicherung in die Fortschreibung des Konzepts aufgenommen. Die daraus resultierenden Maßnahmen sollen künftig bei den anstehenden Haushaltsberatungen der Verbandsgemeinde Berücksichtigung finden. Nach der Überarbeitung durch die Verwaltung wird das erweiterte Schutzkonzept dem Verbandsgemeinderat erneut vorgestellt.


Das einstimmige Ergebnis unterstreicht die gewinnbringende Zusammenarbeit im Verbandsgemeinderat Asbach. Fraktionsübergreifende Projekte wie dieses zeigen, wie durch konstruktive und parteiübergreifende Kooperation pragmatische Lösungen im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger zügig umgesetzt werden können.

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